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Die Anfänge der "Emma"
Die Anfänge der "Emma" waren sehr kontrovers - nicht nur gab es kritische Reaktionen der bestehenden Medieninstitutionen, die den Neuling als zu extrem einstuften und die Propagandierung eines feministischen "Männer-Feindbildes" zu erkennen glaubten, sondern auch die Reihen der Feministinnen äußerten sich keineswegs immer positiv. Vielen von ihnen war die neue Zeitschrift nicht radikal genug, andere sahen patriachale hierarchische Strukturen aufgenommen, da Alice Schwarzer alleinige Gesellschafterin der Verlags-GmbH Emma war und als Chefredakteurin erheblichen Einfluß auf ihre Reaktion nahm. Dabei war die Zielsetzung, als Alice Schwarzer 1976 Journalistinnen, Grafikerinnen und andere Expertinnen ansprach, die, eine populäre feministische Zeitschrift ins Leben zu rufen, die völlig in Frauenhand liegen würde. Sie wollten ein Medium schaffen, um unabhängig über Frauenfragen in Deutschland diskutieren zu können. Der Bedarf war da, das Interesse auch, der Wagemut verließ die meisten Angesprochenen jedoch erst einmal. Das Kapital zur Gründung der Zeitschrift mit dem sehr konkreten und somit einprägsamen Namen "Emma" - der absichtlich nichts Extravagantes oder Kriegerisches haben sollte - kam aus dem Erlös des Buches "Der kleine Unterschied", in dem Alice Schwarzer über Sexualität als Waffe im Kampf der Geschlechter schrieb und damit berühmt - und bei anderen "berüchtigt" wurde. |
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