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Biographie Alice Schwarzer
Alice Sophie Schwarzer wurde am 3. Dezember 1942 in Wuppertal-Elberfeld geboren. Ihre Mutter war nicht verheiratet und das Kind wuchs bei den Großeltern auf. Nach dem Abschluß der Volksschule geht Alice Schwarzer zur Handelsschule und beginnt danach eine kaufmännische Lehre.
Nach einer kurzen Mitarbeit bei der Illustrierten "Modernde Frau" und beim satirischen Magazin "Pardon" kehrt sie 1970 nach Paris zurück. Hier beginnt sie, sich in der Frauenbewegung zu engagieren und gehört bald zum inneren Kreis der feministischen "Mouvement de libération des femmes" (MLF). Sie gilt als links gerichtete, radikale Feministin. In diesem Jahr begegnet Alice Schwarzer auch erstmals Simone de Beauvoir, deren Theorien einen nachhaltigen Einfluß auf sie nehmen und sie zu der Überzeugung bringen, dass es keinen "natürlichen" Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt, sondern nur einen gesellschaftlichen und sozialen. In dieser Zeit beginnt Alice Schwarzer ein Psychologie- und Soziologiestudium an der Pariser Universität Vincennes und arbeitet als freie Korrespondentin. Furore macht 1971 der Artikel "Ich habe abgetrieben", den sie im Stern veröffentlicht und der den Beginn einer groß angelegten Kampagne gegen den § 218 zur Folge hat - hiermit wird oftmals der Startpunkt für die Frauenbewegung in Deutschland gesehen. Alice Schwarzer engagiert sich nun auch intensiv in Deutschland und nimmt auch 1972 an der Bundesfrauenkonferenz in Frankfurt a. Main teil.
1973 erscheint ihr Buch "Frauenarbeit - Frauenbefreiung". |
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